Teamfähigkeit
Leider ist auch hier der Grad sehr schmal und bringt Gefahren mit sich.
Denn übersteigerter Ehrgeiz wird oft als nicht teamfähig ausgelegt.
Eigenbrötler und Besserwisser kann man in keinem starken Team gebrauchen.
Der Personaler muss spüren, dass der Bewerber nach der Weisheit von
Aristoteles lebt: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Hier
ist der Klassiker unter den Personaler sicher die Frage, ob Sie einen
Mannschaftssport betreiben oder in sonstigen Vereinen tätig sind. Denn
der, der sich sportlich in einer Mannschaft betätigt, wird vielleicht mehr
als einmal gespürt haben, wie erfolgreich man sein kann, wenn alle an
einem Strang ziehen und miteinander und nicht gegeneinander spielen.

Also was bedeutet teamfähig zu sein in den Augen eines Personalers? Der
Mitarbeiter weiß und lebt danach, dass Aufgaben gemeinsam mit Anderen zu
erledigen sind. Dies bedeutet nicht, dass man sich gut unterordnen muss,
sondern dass man vielmehr die Gabe besitzt, seine Fähigkeiten und
Eigenschaften zu einem positiven Nutzen für alle einsetzen zu können. Im
Gegenzug gewährt man genau dies aber auch den anderen Teammitgliedern und
denkt nicht, dass man es selbst immer am besten kann oder weiß.